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Donnerstag, 3. Juni 2004, 23:39

Gebirgsschlag in Teutschenthal 1996

Artikel von 1996



Leider habe ich vom "Gebirgsschlag" nichts gefunden, das müsste auch so 1996 herum gewesen sein. Ich kann mich noch genau erinnern.

Ich wollte gerade aufstehen und dann wackelte das Haus auf einmal so völlig überraschend. Mir wurde sofort klar "Das war ein Erdbeben" dachte ich zuerst. Ich wusste auch aus der Literatur das Beben immer erst ein Vorbeben hatten, so wertete ich das erste Beben als dieses und wartete gespannt auf das eigentliche Beben. Nun das kam aber nicht da es ja ein "Gebirgsschlag" war. :gr

Aus Halle Neustadt wurde berichtet das es in einem Neubau eine ganze Etage verschoben hat. Konnte das aber aus der Presse später nicht herauslesen.

Nun der Hohlraum wurde etwas aufgefüllt aber die Gefahr eines weiteren Gebirgsschlages ist nicht ausgeschlossen. Außerdem scheint es in der (wie sagt man ?) Grube noch zu brennen. Es brennt deshalb noch weil es kein Mittel gibt zum löschen, es scheint sich hier wohl um irgendwelche Chemikalien zu handeln die untereinander eine unbekannte neue Verbindung hergestellt haben.

Das ist aber alles nur "Gerüchteküche" es gibt keine richtige Auskunft zu diesem Thema und das macht die ganze Sache für mich unheimlich.

Mittelstands Anzeiger


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Freitag, 12. September 2008, 05:47

Tunnel-Durchbruch rückt näher

Grube Teutschenthal: Rehberger informiert sich über Stand der Sicherungsarbeiten

Angersdorf/MZ. 700 Meter unter der Oberfläche ist die Teilschnittmaschine seit einem Jahr rund um die Uhr im Einsatz. Ihr Riesenbohrer frisst sich jeden Tag etwa 18 Meter weiter in das Salzgestein und gräbt so den 3,5 Kilometer langen und dringend benötigten Verbindungsweg zwischen den Grubenfeldern Angersdorf und Teutschenthal.
2 022 Meter davon sind mit dem gestrigen Tag geschafft. Im Mai oder Juni erwarten die Mitarbeiter der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG (GTS) und ihre Auftragnehmer von der Arbeitsgemeinschaft der Firmen Schachtbau Nordhausen und Thyssen Schachtbau den Durchbruch.

Dann haben die mit dem Bauvorhaben inklusive der Rekonstruktion des Schachtes Halle beschäftigten Bergleute endlich wieder genauso viel Frischluft zur Verfügung wie vor dem Gebirgsschlag 1996, bei dem der Verbindungsgang zerstört worden war. Ihre Arbeitsbedingungen verbessern sich, ein zweiter Fluchtweg ist gegeben, und die Verfüllung der Hohlräume kann dann schneller realisiert werden.

Wie gut die Sanierung des Schachtes Angersdorf vorankommt, davon überzeugte sich am Donnerstag Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Horst Rehberger (FDP), der bei seinem Besuch in die Grube einfuhr. Immerhin unterstützt das Land das Projekt mit insgesamt acht Millionen Euro, während der Eigenanteil der GTS sieben Millionen Euro beträgt. Die GTS bewältige die ganz wesentliche öffentliche Aufgabe, Gefahren in den Griff zu bekommen, schätzte der Minister dabei ein und lobte die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen als anerkennenswert. "Ich habe mir nie vorstellen können, welche enormen Ausdehnungen die Abbaufelder haben", staunte er dann bei einem Blick auf die Karte.

"Mit jedem Tag unserer Arbeit nimmt die Gefahr eines weiteren Gebirgsschlags ab", erläuterte GTS-Geschäftsführer Peter Knoll und meinte damit nicht nur das

installierte umfangreiche Überwachungssystem. Denn zum einen werde im Grubenfeld Angersdorf das anfallende Schnittsalz sofort zum Verfüllen der zwischen den 20er und 40er Jahren durch den Salzabbau entstandenen Kammern genutzt. Durchschnittlich fasse ein solcher, 80 Meter tiefer Hohlraum etwa 20 000 Tonnen an Material.

Zum anderen gehen laut Auskunft des Geschäftsführers die Verfüllarbeiten im benachbarten Grubenfeld Teutschenthal ungebremst weiter. 500 bis 600 Tonnen so genannter Versatzstoffe - Baurestmassen, Stäube, Schlämme, Müllverbrennungsasche und sonstige Reststoffe - werden dort täglich nach unten transportiert.

Quelle MZ

Mittelstands Anzeiger


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Dienstag, 21. Juli 2009, 21:37

Gebirgsschlag ließ 1996 die Häuser wanken
Grube Teutschenthal: Erinnerungen werden nach Unglück in Nachterstedt wach
VON Michael Tempel, 20.07.09, 19:57h, aktualisiert 21.07.09, 19:53h

Halle/MZ. Die Katastrophe in Nachterstedt hat bei den Bewohnern von Teutschenthal und Umgebung Erinnerungen an 1996 wach gerufen. Damals hatte ein Gebirgsschlag in der alten Kaligrube die Erde beben lassen. Sogar in Halle wankten die Häuser. Zwar wurden keine Menschen verletzt. Doch hat der Zwischenfall teils erhebliche Gebäudeschäden verursacht.

"Mit Nachterstedt war der Gebirgsschlag sofort wieder da", sagte Teutschenthals Bürgermeister André Herzog (parteilos). Man sei damals zwar "haarscharf an einer Katastrophe vorbeigeschrammt", so Herzog. Seiner Einschätzung nach gehe von der Grube heute jedoch keine akute Gefahr mehr für Menschen und Gebäude aus. Nach dem Gebirgsschlag seien die Sicherheitsvorkehrungen durch die Grubenbetreiber verstärkt sowie die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung verbessert worden.

Das Teutschenthaler Kalibergwerk, das etwa 700 Meter unter der Erde liegt, umfasst ein etwa sieben Kilometer langes und bis zu 1,5 Kilometer breites Grubenfeld zwischen Teutschenthal und Angersdorf sowie ein kleineres Feld bei Salzmünde. Betreiber ist die Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH & Co. KG (GTS). "Nach menschlichem Ermessen ist die Grube sicher. Risiken für die Bevölkerung können ausgeschlossen werden", sagte GTS-Geschäftsführer Kurt Schmitz. Dafür sorge sensible Frühwarntechnik, die von unabhängigen Experten überwacht werde. Zudem schreite die Sicherung der Grube voran, so Schmitz. So werden die Hohlräume nach und nach mit Sondermüll sowie mit einer aushärtenden Speziallösung verfüllt, um sie einsturzsicher zu machen. 2002 hatte aber ein Müll-Brand unter Tage erneut für Schlagzeilen gesorgt.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ…d=1016799959889

Mittelstands Anzeiger


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Donnerstag, 3. Dezember 2009, 19:04

Gebirgsschlag - MDR sucht Zeitzeugen des Gebirgsschlags in Teutschenthal

Der Gebirgsschlag mit einer Stärke von 5,0 auf der Richterskala hatte sich 14 Jahre nach Beendigung des Kalisalzabbaus ereignet. Er führte zu Erschütterungen, die in mehreren hundert Kilometern Entfernung wahrgenommen wurden. Besonders betroffen war damals Halle-Neustadt. 25 Mitarbeiter der Gruben-Sicherungsgesellschaft Teutschenthal seien der Katastrophe nur knapp entkommen, teilte der MDR mit.ddp/shu/ple Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) sucht für eine Reportage Zeitzeugen des Gebirgsschlags in Teutschenthal bei Halle am 11. September 1996. Das teilte der Sender am Donnerstag in Leipzig mit. Die Zeitzeugen würden gebeten, von ihren Erinnerungen zu erzählen. Sie müssten für ein Interview im Rahmen der Dreharbeiten im Januar 2010 zur Verfügung stehen.

Der Gebirgsschlag mit einer Stärke von 5,0 auf der Richterskala hatte sich 14 Jahre nach Beendigung des Kalisalzabbaus ereignet. Er führte zu Erschütterungen, die in mehreren hundert Kilometern Entfernung wahrgenommen wurden. Besonders betroffen war damals Halle-Neustadt. 25 Mitarbeiter der Gruben-Sicherungsgesellschaft Teutschenthal seien der Katastrophe nur knapp entkommen, teilte der MDR mit.

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Mittelstands Anzeiger


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