Kneipenmeile 2008
16. Merseburger Kneipenmeile am 16. Mai - Eintrittsbändchen werden teurer
von Gert Glowinski, 13.03.08, 19:09h, aktualisiert 13.03.08, 20:08h
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Merseburg/MZ. Die schlechte Nachricht vorweg: Die Eintrittsbändchen für die kommende Kneipenmeile im Frühling am 16. Mai in Merseburg werden teurer. Um jeweils einen Euro erhöht sich der Kaufpreis. So kosten die Bändchen im Vorverkauf nun sechs Euro, am Meilen-Tag acht Euro. "Wir haben insgesamt erhöhte Kosten zu tragen", sagte Meilensprecher Axel Schwarz und zählt auf: Erhöhung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr, mehr Ausgaben für Werbung, auch die Gebühren der Gema seien angehoben worden. "Seit es die Merseburger Kneipenmeile gibt, wurden die Preise nie erhöht. Jetzt mussten wir aber reagieren", so Schwarz.
Es gebe in diesem Jahr aber auch angenehme Neuerungen für die Kneipenmeilen-Besucher: So werden 160 Liter Freibier ausgeschenkt, wenn die Meile um 19 Uhr eröffnet wird und traditionell eine Band auf dem Marktplatz spielt. Dieses Mal gibt es aber keinen Jazz oder Rock - das Blasorchester Leuna soll die Gäste auf den Abend einstimmen.
Mit dabei sind im Mai 16 Kneipen und Restaurants - überall spielen wieder Bands. "Sechs neue Bands sind in diesem Jahr dabei", freut sich Schwarz. Welche Musik wo gespielt wird, will Schwarz aber nicht verraten. "Das bleibt wie immer bis zur Meile geheim."
Auch bei der 16. Auflage der Kneipenmeile verkehrt wieder eine Straßenbahn ab der "Hölle" nach Bad Dürrenberg oder Halle. "Wir machen diesmal auch in halleschen Kneipen Werbung. So hoffen wir auf mehr Besucher aus der Nachbarschaft", sagt Schwarz. Um 2.10 Uhr fährt die Bahn von Merseburg zum halleschen Riebeckplatz. Insgesamt rund 3 000 Meilen-Gäste erhoffen sich die Veranstalter an dem Abend.
Wann genau der Vorverkauf der Eintrittsbändchen startet, ist noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall Ende April soll die Bändchen in den teilnehmenden Kneipen und der Merseburger Tourist-Information zu haben sein. Aber welche Kneipen sind dieses Jahr überhaupt mit von der Partie? "Der harte Kern", scherzt Schwarz. Gasometer, Kartoffelhaus, Kantonsstübli, Pflaumenbaum, Zur Hölle, Imperial, Heubach, Queens, Cafe am Entenplan, Jasmin, Oelgrube, St. Sixti, Ritters Weinstuben, Parlamentstuben, Akropol und der Sonnenwinkel Werther. Besonderes Augenmerk wollen die Gastronomen dieses Mal auf die Sauberkeit legen. Laut Schwarz werden keine Flaschen verkauft, sondern Bier gibt es nur in Bechern. "Die Verschmutzung der Innenstadt macht uns große Sorgen. Aber so hoffen wir, alles in den Griff zu bekommen."